Herbst-Check für Kinder: Ist das Immunsystem bereit für die Erkältungssaison?

kleines mädchen mit strohhut hält einen bund karotten in ihrer linken hand

Der wichtigste Immun-Booster ist erstaunlich unspektakulär: ausreichend Schlaf. Regelmäßige
Schlafenszeiten und ein ruhiges Abendritual helfen dem Körper bei der Regeneration. Auch Bewegung gehört zum Herbst-Check. Tägliches Spielen und Toben im Freien unterstützt
Kondition und Wohlbefinden. Selbst kühles Wetter ist kein Grund, drinnen zu bleiben. Der Zwiebellook hat sich bewährt, weil sich einzelne Schichten je nach Temperatur an- oder ausziehen lassen.

Bunt essen statt Immun-Booster

Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Milchprodukte oder geeignete Alternativen liefern wichtige Nährstoffe. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ eingesetzt werden. Ob ein Kind zusätzliche Vitamine oder Mineralstoffe benötigt, sollte individuell beurteilt werden. In unserer Vorderland Apotheke gibt es dazu Rat.

Wenn die Nase läuft

Irgendwann erwischt es fast jedes Kind: Die Nase läuft, der Hals kratzt und der Husten beginnt. Gegen eine gewöhnliche Erkältung gibt es kein Mittel, das die Viren beseitigt. Meist heilt der Infekt von selbst ab. Im Vordergrund steht deshalb die Linderung der Beschwerden.

Altbewährte Hausmittel können guttun

Warmer Tee oder eine Suppe liefern Flüssigkeit und wärmen. Bei Husten kann etwas Honig den Hustenreiz lindern. Wichtig: Honig ist für Kinder unter einem Jahr tabu. Bei verstopfter oder
trockener Nase können Kochsalzlösungen die Schleimhaut befeuchten und festsitzenden Schleim lösen. Abschwellende Nasensprays können bei stark verstopfter Nase kurzfristig helfen, sollten bei Kindern aber altersgerecht ausgewählt und nur kurz angewendet werden.

Was die Hausapotheke bereithalten sollte

Sinnvoll sind ein Fieberthermometer, Kochsalzlösung für die Nase und altersgerechte Mittel gegen Schmerzen und Fieber. Doch „natürlich“ bedeutet nicht automatisch harmlos: Manche ätherischen Öle sind für kleine Kinder ungeeignet. Bei der Auswahl sollte daher immer das Alter berücksichtigt werden.

Wärme, Ruhe und Geduld

Ein krankes Kind braucht vor allem Ruhe und Zuwendung. Viel wichtiger als Essen ist, dass ausreichend getrunken wird. Antibiotika helfen bei einer gewöhnlichen viralen Erkältung nicht.

Wann zum Kinderarzt?

Bei hohem oder länger anhaltendem Fieber, starken Schmerzen, Atemproblemen, auffallender Teilnahmslosigkeit oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Säuglingen und kleinen Kindern gilt eine niedrigere Schwelle. Bei deutlicher Atemnot ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich. Übrigens: Gerade bei Kindern sollte nicht einfach ein Erkältungsmittel für Erwachsene verwendet werden. Alter und Körpergewicht sind für Auswahl und Dosierung entscheidend. Wer unsicher ist, kann sich auch hierzu in unserer Vorderland Apotheke beraten lassen!

Ihr Mag. Walter Barbisch und das Team der Vorderland Apotheke

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